Kein Glück in Kurve eins

Die Kurve eins des an diesem Wochenende erneut andersrum befahrenen Erftlandring in Kerpen brachte dem Team Zinner Piloten Sascha Molly kein Glück beim traditionellen Winterpokal. In zwei von drei Läufen wurde der Niedersteinebacher neben die Ideallinie gedrängt und verlor auf der völlig verdreckten Außenspur wertvolle Positionen. Besonders ärgerlich die Tatsache, dass Sascha bei seinem erst zweiten Einsatz in der Königsklasse Formel A mit der fünftbesten Zeittrainingszeit erneut einer der schnellsten Piloten auf der Strecke war.
Der engagierte Nachwuchspilot zeigte sich von den widrigen winterlichen Bedingungen mit ständigem Niederschlag und Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht beeindruckt und war bereits im ersten Lauf auf die vierte Position nach vorne gefahren.
Im zweiten Rennen zwängte sich dann die versammelte Spitzengruppe in die erste Kurve und für Sascha blieb nur der Ausweg in den Notausgang. Eine beherzte Aufholjagd endete trotz Verkürzung der Renndistanz von 15 auf 11 Runden immerhin noch auf der siebten Position. Da auch die anderen Piloten nicht schadlos aus den Vorläufen kamen, reichte es immerhin noch für die vierte Startposition zum ebenfalls auf elf Runden verkürzten Finale.
Leider wiederholten sich die Ereignisse und Sascha stand erneut im Kies- bzw. Schlammbett. Die erneut gestartete Aufholjagd wurde allerdings kurze Zeit später mit abgesprungener Kette vorzeitig gestoppt.

Mit 54 Punkten liegt der CRG Pilot auf der 11. Gesamtposition und kann sich vor der zweiten Veranstaltung im Frühjahr 2006 durchaus noch berechtigte Hoffnungen auf eine Top 3 Platzierung machen.
















 
zurück zur Übersicht