Sascha Molly schnell, aber mit viel Pech

Sehr schnell präsentiert sich Sascha Molly beim Auftakt zur Deutschen Kart Meisterschaft in Oschersleben. Doch nach der besten Zeit im Qualifying war er vom Pech verfolgt.

Schon am Ostersonntag ging es für den Zinner-Piloten mit Problemen los. Nach dem Sieg im Zeittraining seiner Gruppe hatte er für beide Heats die Pole inne. Doch im ersten Vorlauf waren es die Reifen, die dem CRG-Fahrer Probleme machten, im zweiten wurde er in der dritten Runde in der Spitzengruppe von der Bahn gedrängt. Der 15-Jährige musste also in den Hoffnungslauf. Hier bestätigte er die Leistung aus dem Zeittraining und hatte nach der Hälfte des Rennens von Startplatz acht aus die Führung erkämpft. Diese baute er aus und ließ alle Konkurrenten hinter sich.
Leider riss die Pechsträhne allerdings auch am Ostermontag nicht ab. Zunächst kämpfte sich Sascha mit schnellsten Rennrunden im Sprint vor bis auf den elften Platz. Dann aber trug es ihn im Schweineohr plötzlich von der Strecke und er fiel zurück auf die 27. Position. „Da war ich selbst schuld. Bis dahin lief es ja super, aber dann habe ich zuviel gewollt und mich verbremst“, erklärte er später. Trotzdem verbesserte er sich in den verbliebenen zwei Runden erneut um fünf Plätze. Im Finale wurde ihm die Chance gar nicht mehr gegeben. Schon kurz nach dem Start wurde er von hinten gerammt. Mit gerissener Felge verließ er in der dritten Runde die Strecke. „Von den Zeiten her habe ich an diesem Wochenende alle hinter mir gelassen. Die Probleme mit dem Chassis und die Abschüsse sind extrem ärgerlich, aber noch sind vier Rennen zu fahren“, kündigte Sascha kampfbereit nach dem missglückten Auftakt an.

Das nächste Rennen in der DKM steht vom 26. bis 28. Mai auf dem Plan.

































 
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