18.09.2006 Von der Saison mehr erhofft

Von der 2006er Saison in der Deutschen Kart Meisterschaft hatte sich Sascha Molly wesentlich mehr versprochen, als am Ende herausgekommen ist. „Ich hatte unheimlich viel Pech in der Saison und das hat auch beim Finale hier in Liedolsheim kein Ende genommen“, kommentierte er die Geschehnisse.

Beim Saisonfinale gingen bis zum Sprint schon vier Motoren kaputt. „Das Problem haben wir leider zu spät erst gefunden, so war ich eigentlich die ganze Zeit über nur damit beschäftigt, Motoren einzufahren und wir hatten gar keine Chance, das Kart ordentlich abzustimmen.“

Im Zeittraining blieb Sascha nach vier Runden stehen, entsprechend schlecht war seine Platzierung auf Position 15. Auch die Heats verliefen nicht besser, zwei Mal blieb er in der dritten Runde stehen. So hatte er Glück, dass er sich aufgrund der diesmal recht geringen Teilnehmerzahl nicht für die Finalläufe qualifizieren musste, sondern alle Piloten automatisch dabei waren. Aber von den  hinteren Plätzen war es natürlich schwer, sich nach vorne zu arbeiten. Im Sprint ging es trotzdem bis auf Position zehn vor. Auch das Finale ging gut los, Sascha hielt in der Verfolgergruppe mit. Dann aber drehte sich ein Konkurrent vor ihm, der Zinner-Pilot musste über die Wiese ausweichen und fiel wieder mehrere Plätze zurück. „Ich habe dann aber erneut eine gute Leistung zeigen können und bin auf Platz elf ins Ziel gekommen.“

Das war zugleich Saschas beste Platzierung in dieser Saison. Zu oft hatte er in den Rennen vorher gestanden. Insgesamt schließt er die Saison auf dem 24. Platz ab und ist damit deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben.



























 
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